Ostseebad Binz auf Rügen

Jagdschloss Granitz

Binz war von je her als ein kleines Fischerdorf bekannt.
Ende des 19. Jahrhunderts hatte Binz seinen ersten Bauboom. Es wurden viele Privathäuser, Villen und Hotels gebaut, nur so konnte man dem jährlichen Besucheransturm standhalten.

Binz galt lange als Geheimtipp für einige Wenige.
...Aber nicht lange, denn Binz erfreute sich immer größer Beliebheit.

Im Jahr 1870 zählte man in Binz ca. 80 Urlauber pro Jahr. Bereits 5 Jahre später waren es 500 Gäste. Die Binzer Geschäftsleute verstanden es viele Erneuerungen einzuführen, um noch mehr Urlauber in den bis dahin kleinen Badeort zu locken. Zum Beispiel verlängerte man die Dorfstraße bis zum Strand und begann Flaniermöglichkeiten zu errichten.

1898 wurde dann das Kurhaus errichtet. Danach folgte der Bau der 560 m langen Seebrücke, an der die Dampfschiffe mit zahlreichen Besuchern aus ganz Norddeutschland festlegten.

Binz erlitt auch im Laufe seine Historie einige Rückschläge. So zum Beispiel als 1945 der Flüchtlingsstrom den Badebetrieb zurücksetzte. Zahlreiche Hotels und Pensionen wurden als Flüchtlingslager belegt.

Die DDR hat den Ort zum Bad der Werktätigen auserkoren und wollte jährlich über 100 000 Urlauber, vorwiegend aus den Industriegebieten, nach Binz bringen.

Zwischen 1972 und 1983 wurde Binz durch den Bau von Hotels in Plattenbauweise modernisiert und lockte somit viele Urlauber an.

 

Ab 1989 sprechen wir vom Einsatz der Renaissance der Bäderarchitektur.

Alte Villen wurden rekonstruiert, und neue Gebäude entstanden auf unbebauten Grundstücken.

Heute zählt Binz ca. 5400 Einwohner und hat jährlich ca. ??? Gäste.

Zahlreiche Galerien und Museen aber auch vielfältige kulinarische Restaurants sowie Wellness- und Sportangebote erwarten den Gast in Binz heute.